26. Mai 2015

Irgendwie komme ich vor lauter Arbeit gar nicht so recht zum Posten. Zumindest nicht zeitnah nach bestimmten Ereignissen. Geschrieben habe ich den Post schon, als ich den letzen Abend im Hotel auf der philippinischen Insel Mactan verbracht habe - posten tue ich ihn erst jetzt - mehr als 1 Woche nach meiner Rückkehr in die Heimat…


Bevor ich euch von den Ereignissen der 2. Woche auf den Philippinen berichte, starte ich mit ein bisschen

Landeskunde.

Die Philippinen bestehen aus 7107 Inseln im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Mit dieser gigantischen Anzahl an Insel, zählen die Philippinen zu den größten Inselstaaten der Welt. 100 Millionen Einwohnern tummeln sich auf den diversen Inseln - dementsprechend bunt und laut ist das Leben hier…

Mactan ist eine der kleineren Inseln, unweit von Cebu City und Mandaue City entfernt. Die “Hauptstadt” der Insel, mit einer Einwohnerzahl von ca. 250.000, ist Lapu-Lapu City - auch wenn diese “Stadt” von uns Europäern nicht als solche erkennbar ist…

Attraktionen der Insel sind die hoteleigenen Sandstrände, beziehungsweise Korallenstrände. Wie ich schon in meinem Bericht über die 1. Woche gezeigt habe, besteht der Sand hier hauptsächlich aus kleinen Korallenstücken. Grund hierfür ist, dass die Insel fast nur aus Kalkstein besteht, der durch alte Korallenriffe gebildet wurde.


Neben den Korallen sind die beiden Brücken, die Mactan Island mit der Insel Cebu verbinden, eine lokale Sehenswürdigkeit. Mit einer Spannweite von 1.237 Metern, ist die neuere “Marcelo Fernan Bride” eine der längsten und breitesten Brücken des Landes. Dann gibt es noch den “Mactan Shrine” - der klingt interessanter als er ist. Trotzdem gibt es weiter unten ein Foto des Monuments.

So, jetzt aber genug der Landeskunde und zurück zu meinem Aufenthalt hier. Wie bereits erwähnt ist es hier dauerhaft bunt und laut. Mit dem “bunt” kann ich ganz gut leben, nur an das “laut” habe mich mich auch nach 2 Wochen nicht gewöhnt. Schon morgens um 5 Brüllen die Gockel sich die Seele aus dem Leib, so dass ich selbst im 17. Stock des Hotels hellwach bin.

Wie bunt und laut die Philippinen aber tatsächlich sein können, habe ich am letzen Samstag erfahren dürfen…


Die Parade

Sport und Feste sind für die Filipinos sehr, sehr wichtig, daher nimmt die Firma, die ich hier auf den Phillippinen besuche, auch am jährlichen Sportfest der Industriezone “MEPZ” teil.

Das Sportfest erstreckt sich über mehrere Monate, wobei jeder Monat unter einem bestimmten Sportmotto steht: Basketball, Volleyball, Badminton, Tanz, Schach… (irgendwas habe ich jetzt sicher vergessen).

Zur Eröffnung dieses Sportfestes, war eine Parade geplant. Da es meinen Kollegen soooo wichtig war, dass ich bei dieser Parade teilnehme, habe ich mich am Samstag aus dem Bett gequält und habe mich um 6.00 Uhr im Hotel abholen lassen. Treffpunkt war die Firma, wo Fahrzeuge mit Luftballons geschmückt wurden und wir auf die verschiedensten Fahrzeuge aufgeteilt wurden.

Die Parade hat sich also als Autokorso herausgestellt, aber lustig wars trotzdem…

Reise Teil 3

Reise Teil 3 Wer keinen Platz auf einem Zweirad ergattern konnte, der wurde auf die Ladefläche des Firmenlastwagen verfrachtet - ich war ganz froh darüber, schien mir nämlich die sicherere Fortbewegung.


Reise Teil 3 Man beachte die äußerst gekonnt installierte Stromversorgung im Industriegebiet von Mactan Island.


Reise Teil 3 Stau!!! Tägliche Routine am Eingang zum Industriepark - so wie eigentlich auf allen Straßen der Insel.


Reise Teil 3

Reise Teil 3

Nach jeder Menge Getrommle, Gehupe und Gekreische war die Parade um 10.00 Uhr vorbei und wir haben uns dem nächsten Programmpunkt für diesen Tag gewidmet, dem


Shopping.

Dieser Aufenthalt ist ja bereits mein Dritter. Da ich noch nie wirklich am Souvenir shoppen war, wollte ich das bei diesem Aufenthalt echt mal erledigen. Ein paar Kollegen aus dem Büro haben sich bereit erklärt meine Bodyguards zu spielen. Zudem war mein Plan, die Einheimischen die Preisverhandlungen machen zu lassen - als Weiße wird man hier sonst kräftig über den Tisch gezogen.

Naja, wenn man ehrlich ist, ist es auch für Europäer noch günstig hier einzukaufen - trotzdem sehe ich nicht die Notwendigkeit, das 5-fache vom Normalpreis zu bezahlen.

Hier ein paar Eindrücke von einer der Shopping Malls in Cebu City - Shopping Malls sind sehr beleibt hier, man merkt den amerikanischen Einfluss…

Reise Teil 3

Reise Teil 3

Reise Teil 3 Die Auswahl an Perlenketten in den Geschäften war wirklich gigantisch. Ich konnte mich kaum entscheiden…


Reise Teil 3 Gekauft habe ich Perlen und Armbänder dann an einem kleinen Stand. Die Verkäuferin war so herzig. Nach dem Bezahlen wurden die verbleibenden Waren mit dem erhaltenden Geld abgeklopft und auf diese Art “gesegnet”. Soll Glück und Reichtum bringen. Und da ich ihr mehr abgekauft habe, als sie wohl an einem “normalen Tag” verkauft, sind bei ihr sogar ein paar Tränchen gekullert.


Reise Teil 3 Danke an Dante, Manin (meinen persönlichen Chauffeur für die 3 Wochen) Edwin und Chris (nicht auf dem Foto), dass ihr die Shopping Tour in der Mall mit mir durchgestanden habt.


Am späten Nachmittag hat es uns dann noch auf einen kleinen Markt am “Mactan Shrine” verschlagen.

Reise Teil 3

Hier wird verkauft was in Handarbeit von den Einheimischen hergestellt wird. Hauptmaterialien sind Muscheln, Holz, Perlen, Leder…


Reise Teil 3

Reise Teil 3

Reise Teil 3

Reise Teil 3 Es gab aber auch ein paar ganz spezielle “Handwerksprodukte” wie diese Frosch-Taschen…

So, das wars auch schon mit der 2. Woche, denn leider waren die restlichen Tage nicht wirklich erwähnenswert. Montag bis Freitag war ich von Früh bis Spät am Arbeiten und Sonntag habe ich mich an Pool und Strand ausgeruht um gestärkt in die 3. und letzte Woche meines Aufenthalts starten zu können.


Wie die 3. Woche verlaufen ist und wie die Rückreise war, werde ich selbstverständlich noch berichten….


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