29. Juli 2015


Wie in meinem letzen Beitrag “Himmelgrau ist jetzt Kapitänin” versprochen, möchte ich euch baldmöglichst auf den derzeitigen Stand in unserem Boot in der Feuerbachgasse bringen.

Daher, kurze Rede, langer Sinn - weiter geht es mit Tag 4 des Aufbaumarathon,


Mittwoch.

Zu früher Stunde wurde an diesem Tag bereits das Licht in unserm Ladenlokal angeknipst, der Maler war da um die Wände wieder weiß erstrahlen zu lassen. Nachdem dieser mit Kaffee versorgt war, ging es weiter, wie wir am Abend zuvor aufgehört hatten - mit dem Aufbauen der Küchenschränke.

Diesmal aber mit bequemem und (einigermaßen) arbeitssicherem Schuhwerk (oh je, wenn das der Papa sieht).

Unser Boot


Die Theke haben wir ja am Vorabend noch grob zusammengezimmert, aber mit den Hochschränken, die hinter der Verkaufstheke als Stauraum dienen sollten, war noch gar nicht begonnen.

Unser Boot


Irgendwie, ging an diesem Vormittag auch nicht so wirklich was weiter, zuerst waren wir abgelenkt durch netten Besuch aus der Nachbarschaft.

Heike, für die sowieso immer Tür und Tor unseres Bootes offen steht, war da, wann immer es ging. Loni, die zweite 50% Chefinnen der Stoffwerkstatt, hat uns mit ihren zwei R.’s besucht. Und Clara, die quirlige Aushilfe der Stoffwerkstatt hat mit dem kleinen J. auch die Bootslage ausgekundschaftet.

Unser Boot

Unser Boot

Unser Boot


Und dann waren da diese vielen, verschiedenen Anleitungen für Korpusse, Schubladen, undundund. Diese mussten ja erstmal studiert werden, bevor die große Schrauberei starten konnte.

Unser Boot

Unser Boot


Kaffeepausen zwischendurch waren selbstverständlich genauso nötig (hier noch mit Kaffee vom Nachbarn, unsere Maschine wurde erst am Nachmittag angeliefert)…

Unser Boot


Zu Mittag, kam dann aber der Herr F. und hat mit angepackt - da ging gleich richtig was weiter. Als dann auch noch die liebe Ina vor der Türe stand hat es zwischenzeitlich ganz schön gewuselt in unserem Boot…

Unser Boot

…und da Ina neben Möbelschrauben dann auch noch die Kinderbetreuung übernommen hat, waren wir ratzfatz “fertig”.


Geholfen hat vielleicht auch, dass Manfredo von franco caffè am Nachmittag nicht nur tolle Bio-Fairtrade Kaffee-Pads, sondern auch gleich noch eine geniale Quickmill-Kaffeemaschine vorbeigebracht hat.


Auf jeden Fall, was eingepackt wie Arbeit für Tage oder gar Wochen ausgesehen hat, war somit wirklich innerhalb nur eines Tages aufgebaut. Na klar, viele Details wie - Türen einhängen und einstellen - Schubladen und Regalböden einbauen - Beschläge und Dämpfer montieren - Füße und Sockelleisten anbriengen - Arbeitsplatten ausmessen waren noch nicht erledigt, aber zumindest standen die Korpusse und unsere Ladenplanung nahm schön langsam Gestalt an.

Zur Belohnung gab es am Abend Sushi für alle Helfer - und für Tina und mich eine weitere


Nachtschicht…

Unser Boot

Unser Boot


Um 23.41 Uhr haben wir zwei uns dann auch mal auf unsere Allerwertesten gesetzt und haben neben Süßigkeiten (die wir doch tatsächlich den Kindern weggegessen haben) auch den schönen Ausblick auf unsere Möbellandschaft genossen.

Unser Boot

Nach zwei Nachtschichten hatten wir uns das auch mehr als verdient.


Was sich in der ersten Woche sonst noch getan hat, gibt es bald hier zu lesen.

(Schön langsam hole ich die Tage, an denen ich nicht berichtet habe, wieder auf…)


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